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5 Fragen an.... Günther Sohler

Der Schneimeister der Silvretta Montafon Bergbahnen AG erzählt uns von seiner Arbeit
1. Wann hast du mit diesem Beruf begonnen?

"Ich bin bereits seit 1984 Pistengerätfahrer im Skigebiet. Im Jahr 1996 haben wir dann mit der Beschneiung anfangen können und somit bin ich seit 1996 meiner Berufung treu geblieben."


2. Wie kommt der Wunsch, Schneimeister zu werden?

"Früher hat es keine eigenen Schneimeister gegeben, die technsiche Beschneiung eines Skigebiets fiel in den Aufgabenbereich der Pistenfahrzeugfahrer. Mit der Zeit wurde die Beschneiung immer umfangreicher und ein Schneekatzenfahrer weiß genau wo es wieviel Schnee benötigt. Somit hat es sich dann fast von selbst ergeben, dass ich mich zunehmend nur noch der Beschneiung gewidmet habe. Heute kann man durchaus sagen, dass sich der Schneimeister nur mehr um den technschen Schnee im Skigebiet kümmert."


3. Was gefällt dir am Besten an deinem Beruf?

"Das Schönste für mich an diesem Beruf ist sicherlich die Abwechslung und die Herausforderung, die mich jeden Tag aufs neue erwarten. Auch gefällt es mir, dass wir nahezu jeden Tag technische Neuerungen kennenlernen können. Ich bin wirklich erstaunt, welches Ausmaß die technische Beschneiung in den letzten Jahren angenommen hat."


4. Was muss eine Schneekanone bieten?

"Einer der wichtigsten Aspekte für mich als Schneimeister ist auf alle Fälle dass die Schneekanone in kürzester Zeit bei gleichbleibender Qualität, die maximale Schneemenge produzieren kann. Ein weiteres wichtiges Thema ist sicherlich die einfache und benutzerfreundliche Bedienung und Handhabung der Maschine bzw. ein schneller und pünktlicher Service sollte doch mal was nicht funktionieren. Für mich als Schneimeister von geringerer Bedeutung, jedoch sicherlich von enormer Wichtigkeit für die Entscheidungsträger ist der Preis der Schneeerzeuger, bei dem das Preis – Leistungsverhältnis immer im Vordergrund stehen sollte.


5. Wie verbringst du deine freie Zeit?

"Um ehrlich zu sein gehe ich an meinen wenigen freien Stunden nicht nochmals auf die Piste. Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir im Winter nicht allzu viele freie Tage haben, denn wenn die Temperaturen stimmen, heißt es jede Minute ausnutzen. Die Lage entspannt sich dann gegen Ende der Saison, wo wir dann gleich mit der Revision der Maschinen beginnen."