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Stöten I Sälen - Traditionsskigebiet mit neuen Ambitionen

 
In den letzten Jahren konnte unser Team einige spannende Projekte im skandinavischen Raum erfolgreich abwickeln, um so auch im hohen Norden unser Beschneiungskonzept noch bekannter zu machen.

Einer der wichtigsten Aufträge des laufenden Jahres ist sicherlich das Projekt rund um den Bau einer neuen und voll automatischen Beschneiungsanlage in Stöten I Sälen, welches mit einer Investitionssumme in Millionenhöhe eine besondere Wichtigkeit für das Unternehmen darstellt. 

Die Tourismusdestination Stöten blickt auf eine sehr lange Tradition zurück und so ist das Skigebiet nun schon seit 40 Jahren nicht mehr nur für seine faszinierende Bergwelt bekannt. Bereits in den 70iger Jahren entschieden sich die Wintersportpioniere rund um Bertil Lind und Torsten Widing für den Bau der ersten Aufstiegsanlage, um den Gästen eine neue Sichtweise der natürlichen Schönheiten zu bieten. Dies war der Beginn des heutigen Skigebietes, welches auch als Austragungsstätte zahlreicher FIS Weltcuprennen diente. Sportlegenden wie Alberto Tomba oder aber Ingemar Stenmark feierten dort zahlreiche Siege und bescherten so dem Skigebiet neue Bekanntheit. 

Damit die Erfolgsgeschichte auch in den nächsten Jahren weitergeschrieben werden kann, entschieden sich die Verantwortlichen dieses Jahr die bestehende Beschneiungsanlage aus Ende der 90iger Jahre zu modernisieren bzw. mit verschiedenen Komponenten zu erweitern. Die technische Beschneiung sollte in Kombination mit der neuesten Generation an Schneeerzeugern noch stärker aber vor allem auch energieeffizienter werden, damit das Skigebiet in kürzester Zeit so optimal wie möglich auf die technische Beschneiung zurückgreifen kann. Demaclenko sah darin nicht nur eine spannende Herausforderung, sondern auch die Chance am schwedischen Markt ein Referenzprojekt zu realisieren und so wurde aus dem anfänglichen Projektplan schnell ein kundenorientiertes Gesamtkonzept, welches in nur 90 Tagen fertiggestellt sein wird. 

Die Bauarbeiten für die kommende Saison bestehen in der Errichtung einer neuen Hauptpumpstation mit 4 Hauptpumpen sowie 2 Vorpumpen mit einer Gesamtleistung von 2,7 MW und einem Ausgangsdruck von ca. 58 bar. Die 2 neu zu errichtenden Schieberstationen werden sowohl die bestehenden als auch die neu zu errichtenden Pisten mit Wasser versorgen. Die über 70 neuen Schneeerzeuger, welche vorwiegend auf den neu ausgebauten Pisten zum Einsatz kommen, werden so wie die gesamte bestehende Anlage in die neueste Generation von Snowvisual 4.0 eingebunden, sodass einer vollautomatischen Steuerung der Anlage nichts mehr im Wege steht. Für die optimale Versorgung bzw. für die Kommunikation zwischen Pumpstationen, Schächte und Schneeerzeuger sorgen ca. 10 km Kabel und Rohrleitungen, die in den nächsten Wochen in den felsigen Untergrund verlegt werden. Durch den deutlich verminderten Luftverbrauch der Schneeerzeuger reduziert sich der Energieaufwand der Kompressoren um mehr als die Hälfte und zieht somit eine deutlich geringere Kosten für die Beschneiung des Skigebietes mit sich.

Das Skigebiet Stöten befindet sich im Wintersportort Sälen und zählt zu einem der Größten in Mittelschweden. Für Stöten ist der Bau der neuen Beschneiungsanlage ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zukunft der gesamten Destination, denn ohne Schneesicherheit leidet nicht nur die Tourismusbranche sondern die gesamte Wertschöpfungskette des Gebietes wird stark beeinträchtigt. 
 
 
 
Mirjam Cestari
 
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