Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 

Leitner ropeways, Prinoth und Demaclenko machen Standort in Tirol zur Drehscheibe mit internationaler Bedeutung


Nach Abschluss des zweiten Ausbaus eröffneten Leitner ropeways, Prinoth und Demaclenko heute ihren erweiterten Produktionsstandort in Telfs.

Für Firmenchef Anton Seeber eine Kopf- und Herzenssache. „Wir sehen uns trotz globaler Aktivität als Tiroler Unternehmen und möchten unsere Arbeit daher auch nahe unserer Wurzeln leisten. Zudem ist es für uns als Produzent von Seilbahnen, Pistenfahrzeugen und Schneeerzeugern besonders wichtig, dort zu sein, wo Tourismus und Seilbahnen zu Hause sind. Dafür bietet uns Tirol als weltweite Spitzenregion des Wintertourismus das richtige Umfeld.“ Insgesamt sind derzeit knapp 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Telfs beschäftigt, wo in den letzten Jahren seit der Eröffnung im Jahre 2008, 40 Millionen Euro investiert wurden. 
 
Am Standort werden sämtliche Sesselmodelle (3.500 Stück/Jahr) für alle Seilbahnen, die weltweit von Leitner ropeways gebaut werden, hergestellt. In Tirol werden auch alle patentierten Direktantriebe produziert sowie die Endmontage der automatisch kuppelbaren Klemmen (mehr als 3.000 Stück/Jahr) und anderer Seilbahnkomponenten durchgeführt. 
 
Prinoth hat in Telfs neben dem Vertrieb für Pistenfahrzeuge eine leistungsfähige Service- und Logistikzentrale geschaffen, die aufgrund der zentralen Lage für schnelle Erreichbarkeit und Kundennähe steht. Im weltweiten Ersatzteillager befinden sich über 25.000 Ersatzteile, die bei Bedarf in die ganze Welt gesendet werden können. Im Servicezentrum werden jährlich bis zu 150 Pistenfahrzeuge aus Österreich und den angrenzenden Ländern generalüberholt. 
 
Auch der Schneeerzeuger Demaclenko ist in Telfs angesiedelt. In diesem Jahr wurden fast 1.000 Schneeerzeuger, die von Europa über Russland bis nach China zum Einsatz kommen, produziert. Auch für Demaclenko war der Schritt ins „Herz der Alpen“ entscheidend, um näher am Kunden zu sein. Schließlich befindet sich der Hauptmarkt mit Österreich, Deutschland und der Schweiz im mittleren Alpenraum.
 
Anton Seeber dankte in seiner Rede auch den politischen Entscheidungsträgern und Verwaltungsbehörden für die konstruktive und unkomplizierte Zusammenarbeit, „welche uns erlaubt hat, unsere unternehmerische Tätigkeit weiter auszubauen.“
 
Landeshauptmann Günther Platter: „Investitionen von acht Millionen Euro und die Schaffung von 70 neuen Arbeitsplätzen bei der Unternehmensgruppe Leitner in Telfs sind sehr gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Tirol. Ich bin als Landeshauptmann stolz und dankbar, dass der Weltkonzern ein derart klares Bekenntnis zum Standort Tirol abgibt und im Herz der Alpen seine Produkte im Bereich der Wintersporttechnologien produziert, vertreibt und wartet. Die heutige Eröffnung zeigt: Tirol ist ein starker, attraktiver Wirtschaftsraum, dessen weitere Förderung für die Landesregierung höchste Priorität hat.“
 
Bürgermeister Christian Härting: “Die neuerliche Erweiterung der Unternehmen Leitner, Prinoth und Demaclenko ist für Telfs enorm wichtig, werden doch damit wieder 70 neue qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Wir bemühen uns intensiv, dass die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Unternehmen gut klappt. Es freut mich als Bürgermeister sehr, dass Präsident Anton Seeber unsere Zusammenarbeit als konstruktiv und professionell wahrnimmt und das Tempo der Verfahrensabwicklung lobt. Seit dem Spatenstich im Dezember 2015 wurde ganze Arbeit geleistet. Wir gratulieren der Firmenleitung und den Mitarbeiter herzlich dazu und wünschen dem Unternehmen weiterhin Glück und eine gute wirtschaftliche Zukunft!"
 
Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs: "Diese Unternehmensgruppe ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass es die Euregio Tirol geben kann. Sie überwindet täglich Grenzen, sei es mit ihren Produkten, sei es mit ihrem täglichen Handeln. Als Vertreter der Österreichischen Seilbahnwirtschaft und als Tiroler Seilbahner bin ich stolz darauf, dass es eben eine Tiroler Firma ist, die hier ganz vorn dabei ist!“



Im Bild v.l.: Christian Härting (BM Telfs), Franz Hörl (Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreich), Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Landeshauptmann Günther Platter, Martin Leitner (Vorstand Leitner und Präsident Demaclenko), Anton Seeber (Präsident Leitner), Cornelia Hagele (Vize-BM Telfs), Michael Seeber (Präsident des Aufsichtsrates Leitner) & Werner Amort (Vorstand Leitner und Präsident Prinoth)

 
 
 
Mirjam Cestari
 
Artikel weiterempfehlen