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Eröffnung der Freilicht- Ausstellung "Idea Unika" in St.Ulrich



Kunst zum Nachdenken– Demaclenko unterstützt Kunstprojekt


Südtirol, aber v.a. das Grödental ist schon seit je her vom Holzhandwerk geprägt. In letzter Zeit beschränken sich die Holzschnitzer nicht mehr nur auf traditionelle Skulpturen, sondern beschäftigen sich immer öfter mit den Problematiken der Gegenwart und regen so zum Nachdenken an. Aus diesem Anlass wurde vor rund 20 Jahren die Künstlervereinigung UNIKA ins Leben gerufen, die international beachtliche Bekanntheit genießt. Für diesen Sommer hat sich die Gruppe etwas Besonderes einfallen lassen und präsentiert unter den Namen „Idea Unika“ insgesamt 7 Skulpturen, die auf den Plätzen von St. Ulrich für 3 Monate ausgestellt werden. 
 
Warum Demaclenko? Ca. vor einem halben Jahr traten die drei Künstler, Matthias Kostner, Christian Verginer und Matthias Verginer mit der Idee eine lebensgroße Schneekanone aus Holz zu schnitzen an uns heran. Die Jung’s erläuterten uns ihr Konzept und zogen uns so ganz in ihren Bann. Die Installation soll aus einer Schneekanone bestehen, welche vor einem aus Gips gegossenem Haufen Bananen platziert wird. Aus der Ferne kann der Haufen auch mit einem Berg aus Schnee verglichen werden. Die Installation trägt den Namen „Klimawandel“ und rückt die Problematik der zunehmend ansteigenden Temperaturen in den Vordergrund. Durch die paradoxe Sprache der Skulptur wollen die Künstler die Gegensätze zwischen tropischer Hitze und den ansteigenden Temperaturen im Alpenraum aufmerksam machen. Der Klimawandel wird oftmals unterschätzt und kann durch neue anstehende Herausforderungen zu einem ernsthaften Problem für den gesamten Wirtschaftskreislauf und deren Bevölkerung werden.

Demaclenko hat sich mit den drei Künstlern zusammengesetzt und war von Beginn an von der Wichtigkeit des Projekts überzeugt. Damit der Schneeerzeuger jedoch so wahrheitsgetreu wie möglich umgesetzt werden konnte, stellte das Unternehmen den Bildhauern eines der besten Produkte am Markt zur Verfügung. Der Titan diente somit als Modell für die Installation und so viel sei verraten- das Endprodukt kann sich durchaus sehen lassen. Demaclenko, Mitglied der Unternehmensgruppe Leitner, zeigt sich sehr stolz einen wichtigen Beitrag für die Künstlerszene in Gröden, Ursprung unseres Unternehmens, geleistet zu haben und ist bereits jetzt über die Rückmeldungen der Besucher gespannt.

Gestern, 09.07.2015, war es dann soweit und die Ausstellung wurde offiziell eröffnet. Bei dieser Gelegenheit ließen wir es uns nicht nehmen, kurz mit den Künstlern über ihr Werk zu philosophieren:"Zuerst war die Idee der Schneekanone, der Rest hat sich dann ergeben....Wir waren sehr fasziniert wie viele Teile so ein Schneeerzeuger haben kann, sobald wir glaubten alles angebracht zu haben, sahen wir immer wieder dass wir noch etwas vergessen hatten. Doch jetzt ist sie vollständig und erregt ziemlich viel Aufmerksamkeit. Die Leute bleiben stehen und wissen am Anfang nicht recht, was sie mit dem Kunstwerk anfangen sollen.... Nachdem sie jedoch die Erklärung gelesen haben, geht in die meisten das Licht über den tieferen Sinn auf." erzählt uns Matthias Kostner kurz wie die Installation angenommen wird. 
 
Kunst soll und darf anregen – nicht nur zum Staunen, Träumen und glücklich sein, sondern auch zum Nachdenken über so heikle und wichtige Themen wie den Klimawandel, welcher unsere atemberaubende Bergwelt bedroht und fesselt. Durch die Kunst bekommt die Bevölkerung einen anderen Zugang zu aktuellen Thematiken und lernt so etwas bewusster mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Das Werk „Klimawandel“ ist ein gelungenes Beispiel wie es möglich ist, auch schwierige Themen mit dem richtigen Maß an Ironie aufzuarbeiten ohne auf den Bananen auszurutschen….
 
 
 
Mirjam Cestari
 
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